schlott gruppe schreibt im Q3 wieder schwarze Zahlen: EBT 0,5 Mio Euro

Freudenstadt, 14/08/2003

  • Positive Auslastungseffekte werden sichtbar 
  • 6,7 Mio. € Ergebnisverbesserung aus operativen Quellen gegenüber zweitem Quartal 
  • Tiefdruck liefert die entscheidende Ergebnisverbesserung 
  • Weitere Ergebnisverbesserung im vierten Quartal erwartet — Jahresprognose bestätigt

Freudenstadt, 14. August 2003. Die schlott gruppe beginnt die Früchte ihrer hohen Zukunftsinvestitionen zu ernten: Die reduzierte Kostenbasis bewirkte bei einer wie angekündigt deutlich verbesserten Auslastung im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/03 per 30. September eine operative Ertragsverbesserung um 6,7 Mio. €.

Im dritten Quartal (April – Juni) wurde ein Umsatz von 136,1 Mio. € (Vj. 112,0 Mio. €; Q2 142,1 Mio. €) und ein EBT von +0,5 Mio. € (Vj. +2,5 Mio. €; Q2 -6,2 Mio. €) erreicht. Der Periodenüberschuss betrug -0,6 Mio. € (Vj. +1,1 Mio. €; Q2 -3,6 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug im dritten Quartal –0,09 € (Vj. +0,21 €; Q2 –0,58 €). Im Neunmonatszeitraum (wegen IAS-Umstellung nicht mit Vorjahr vergleichbar) wurde ein Umsatz von 449,6 Mio. €, ein EBT von +4,9 Mio. € sowie ein Periodenüberschuss von +0,2 Mio. € und ein Gewinn je Aktie von 0,03 € erzielt.

Die gestiegene Auslastung der schlott gruppe wird in der Entwicklung der Papiertonnage deutlich: Sie stieg im Quartalsvergleich um 16,0 % auf 131.400 Tonnen. Im Umsatz zeigt sich dies hingegen nicht, da die Papierbeistellquote im dritten Quartal auf 68,8 % nach 52,2 % im zweiten Quartal stieg. Im dritten Quartal fielen damit Umsätze aus Papierweiterberechnung von rund 16 Mio. € weg. Daher ist der Umsatz im Quartalsvergleich rückläufig. Da die Papierweiterberechnung ein durchlaufender Posten ist, hat diese jedoch keine Auswirkung auf den Ertrag.

Im dritten Quartal wurde sichtbar, welche Ergebniszuwächse die schlott gruppe durch eine steigende Auslastung erreichen kann. Auch für das vierte Quartal von Juli bis September rechnet die schlott gruppe mit einer zufriedenstellenden Auslastung und daher mit einer weiteren Verbesserung des EBT. Nach der Akquisition der broschek gruppe und dem hierdurch gestiegenen Auslandsanteil im Tiefdruck wird dieses Quartal künftig eine größere Bedeutung für das Jahresergebnis haben als in der Vergangenheit. Nach einem EBT von –6,2 Mio. € im zweiten Quartal und +0,5 Mio. € im dritten rechnet die schlott gruppe im vierten Quartal mit einem EBT von über 7 Mio. €. Die Ergebnisprognose vom 9. Mai (EBT 12 bis 15 Mio. € für das Gesamtjahr) wird daher bestätigt.

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