- Anhaltend schwierige Marktentwicklung mit Auslastungsrückgang im 2. Quartal
- Im 2. Halbjahr 2002/03 wieder planmäßiger Geschäftsverlauf erwartet
- EBT-Prognose 2002/03: 12-15 Mio. € (bisher: 20 Mio. €)
- Für Gj. 2003/04 erwarteter Ertragszuwachs wird in unverändertem Umfang erreicht
- Abgeschlossene Großinvestition führt zu hohem freien Cash Flow ab Gj. 2003/04
Freudenstadt, 9. Mai 2003. Die Marktentwicklung der schlott gruppe AG war von Januar- März (2. Quartal 2002/03) anhaltend schwierig. Laut Nielsen Media Research fiel der Bruttowerbeaufwand in den klassischen Medien um 3,7% gegenüber dem Vorjahr, mit negativem Trend der Einzelmonate - Januar: -0,2%; Februar: -3,7%; März: -6,3%. Die saisonale Zyklik der schlott gruppe war daher im 1. Halbjahr überproportional ausgeprägt: Während die Gruppe bereits in einem Normaljahr bis zu 50% des Jahresergebnisses im 1. Quartal erwirtschaftet, schließt sie das 2. Quartal i.d.R. knapp über Break-Even ab. Zusätzlich begrenzte in diesem Jahr der umzugsbedingte Ausfall einer Maschine die Flexibilität und damit das Ertragsniveau.
Das konsolidierte EBT im 1. Quartal 2002/03 betrug 10,5 Mio. €, im 2. Quartal –6,1 Mio. € (Vj.: +1,4 Mio. €). Nach 171,5 Mio. € im 1. Quartal betrug der Umsatz im 2. Quartal 142,0 Mio. € (Vj. 110,8 Mio. €). Im Halbjahr belief sich das EBT auf 4,4 Mio. €, der Umsatz auf 313,5 Mio. €. (Vj. wegen IAS-Umstellungseffekten nicht vergleichbar).
Die EBT-Prognose von 20 Mio. € für das Geschäftsjahr 2002/03 per 30.09. wird damit nicht erreicht. Aufgrund der erwarteten Ergebnisbeiträge aus der bevorstehenden, gut planbaren Hochsaison wird im 2. Halbjahr mit planmäßigem Geschäftsverlauf gerechnet und damit für das Gesamtjahr mit einem EBT von 12-15 Mio. €. Entsprechend wird auch in diesem Geschäftsjahr die attraktive Dividendenpolitik fortgesetzt.
Die im Vorgriff auf das schwierige Marktumfeld eingeleiteten umfassenden Optimierungs- und Rationalisierungsinvestitionen werden in diesem Geschäftsjahr abgeschlossen. Damit senkt die schlott gruppe sowohl fixe als auch variable Kostenanteile deutlich und hat somit plangemäß alle Voraussetzungen geschaffen, um den für das Geschäftsjahr 2003/2004 prognostizierten Ertragszuwachs zu realisieren. Der ab 2003/04 geplante hohe freie Cash Flow wird weitgehend unabhängig vom Ertragsverlauf realisiert, da er vor allem, nach Abschluss der Großinvestition in Nürnberg (rund 110 Mio. €), aus rückläufigen Investitionen resultiert.
Der vollständige Halbjahresbericht wird am 15. Mai 2003 veröffentlicht.